Es gibt eine schier endlose Auswahl an
Hundespielzeug und fast jedes macht lustige Geräusche, wenn der Hund
hineinbeißt. Doch bereits in den meisten Welpengruppen wird von Quietschspielzeug
abgeraten. Nun stellen sich die Frage: Warum verkaufen die Dinger sich dann so
gut, wenn man sie nicht benutzen soll? Und was soll eigentlich so schlimm daran
sein?
Donnerstag, 31. August 2017
Montag, 28. August 2017
"Abbruchsignale" funktionieren nicht
Zugegeben, das ist eine recht verwegene These. Aber versucht
es doch einmal selbst. Versuche jetzt nicht an einen rosanen Elefanten zu
denken. Geht nicht? Dann war es vielleicht nicht nachdrücklich genug. NEIN,
denk nicht an einen rosanen Elefanten, LASS ES!!!!!! Klappt wieder nicht?
Wahrscheinlich liegt es daran, dass Ihr nicht genug Respekt vor mir habt. Ich
muss wohl dringend an meiner Führungsrolle arbeiten, schließlich bin ich doch
das Alphatier in der Junghundestunde und darf mir so etwas nicht bieten lassen
;-) Ihr wisst worauf ich hinaus will…
Einen letzten Versuch machen wir jetzt noch. Versuch doch
mal statt an einen rosanen Elefanten an einen blauen zu denken. Und? Die Lösung
liegt also in einem alternativen Verhalten. So ist es auch bei unseren
Vierbeinern. „Nein, aus, lass das…“ kann nur dauerhaft funktionieren, wenn der
Hund weiß, was er stattdessen tun soll.
Alternativverhalten
Bei vielen unerwünschten Alltagssituationen gibt es einfache
Alternativen, die mit ein bisschen Übung das Leben vereinfachen. Ein Klassiker,
der Hund bellt, weil es an der Tür klingelt oder er etwas im Treppenhaus gehört
hat. Dieses Thema und andere wiederkehrende Situationen besprechen wir in Teil
zwei. Heute geht es um ein Signal zur Um- oder Rückorientierung.
Mittwoch, 21. Juni 2017
Rückruf festigen – die Rückrufparty
Alle wissen, den Rückruf muss man regelmäßig üben und riesig
freuen soll man sich auch noch, wenn der Hund ein Kommando befolgt, das er
eigentlich schon lange kennt. Und authentisch muss man dabei auch noch sein,
also nicht nur rufen, belohnen und gut ist es, sondern echte Emotionen sind
gefragt. Dem Hund geht es nicht anders, der frägt sich auch, warum er denn
jetzt schon wieder mit sowas wenig Lohnendem belästigt wird. Deshalb machen wir die langweilige
Rückrufübung zu einem echten Event, der Rückrufparty, die Hund und Hundeführer
jede Menge Spaß bringt.
Die Idee zur Rückrufparty habe ich von Anja und wollte schon
lange einmal darüber schreiben. Da Charly zufällig tolle Fotos davon gemacht
hat, stelle ich sie Euch heute vor.
Und so geht's:
Sonntag, 21. Mai 2017
Wie, wo, was, warum BH?

Ständig hört der angehende
Hundeführer Sätze wie „das muss man so für die BH“, „in der BH darf man das aber auf keinen Fall“,
„also, wenn du BH machen willst, musst du aber“. Irgendwie scheint es auch jeder im Verein für
selbstverständlich zu halten, dass man genau weiß, worum es dabei geht. Deshalb
gibt es heute mal einen kleinen Crash-Kurs BH.
Wozu braucht man die BH?
Zuallererst ist die
Begleithundeprüfung eine persönliche Motivation für regelmäßiges,
zielgerichtetes Training mit dem Hund.
Darüber hinaus ist die BH die
Eingangsvoraussetzung für die meisten Hundesportarten der großen Verbände. Das
heißt, dass man auf Turnieren nur dann starten kann, wenn die bestandene BH in
der Leistungsurkunde vermerkt ist. Viele Vereine, das ist gerade auch beim
Wechsel wichtig, sehen die BH auch als Voraussetzung, um in bestimmten Gruppen
mittrainieren zu können, selbst wenn das Team keine Turnierambitionen hat.
Zu den Sportarten, für die man
eine BH braucht, zählen unter anderem: Agility, Fährtenarbeit, Obedience, THS (auch der
Geländelauf) sowie der Schutzhundesport. Auch bei den noch jungen, bislang
BH-freien Trendsportarten wie RallyObedience wird vermutlich über kurz oder
lang die BH kommen.
Auch außerhalb des Hundesports
wird immer häufiger eine Begleithundeprüfung, als Voraussetzung für die weitere
Ausbildung des Hundes, gefordert. Bei uns im Verein trainierten beispielsweise
Teams, die die BH für die Ausbildung zum Rettungshund und zum Therapiehund
benötigten.
Mit der BH lässt sich unter
Umständen sogar Geld sparen. Zum einen gibt es Haftpflichtversicherungen und
zum anderen gibt es Gemeinden, welche die BH begünstigend auf Beiträge bzw.
Hundesteuer anrechnen.
Zu guter Letzt macht ein
beurkundeter Begleithund auch im Alltag einen guten Eindruck, wenn man
beispielsweise den Arbeitgeber oder den zukünftigen Vermieter vom Vierbeiner
überzeugen will.
Was muss man für die BH können?
Dienstag, 9. Mai 2017
3 Tipps für‘s Training bei Dauerregen
![]() |
| Bei diesem Wetter gehen viele nur aus einem Grund raus |
1. Baumarkt
Die meisten Baumärkte und ihre Kunden sind recht
hundefreundlich oder zumindest tolerant. Es ist dort halbwegs warm und vor
allem trocken. Das Beste allerdings sind die endlosen, überbreiten Flure,
welche geradezu zum Fußlaufen einladen.
Wer nicht gleich das ganze Unterordnungsprogramm durchziehen
möchte, geht einfach samstags hin. Da ist viel los und man kann prima mit
Ablenkung an lockerer Leine laufen üben und vielleicht ein paar Komplimente einheimsen. An Samstagen und auch sonst, wenn mehr
Betrieb sein sollte, muss man allerdings darauf achten, dass dem Hund bei Sitz- und
Platzübungen niemand mit dem Einkaufswagen über die Rute fährt.
Wer mehr Herausforderung sucht, geht in die Abteilung mit
Tierfutter. Die Kauartikel stehen meist offen herum ;-) Dass man sich diese
Herausforderung spart, wenn in der Futterabteilung auch Kleinnager zum Verkauf
angeboten werden, dürfte ja klar sein. Diese bedauernswerten Tiere haben mit
den zweibeinigen Baumarktbesuchern schon genug Stress.
Montag, 17. April 2017
4 Dinge, auf die man im Frühjahr achten sollte
Wäre diesen Sonntag nicht Ostern
gewesen, hätte ich über folgende Themen mit Euch sprechen wollen. Tolle
Ausrede, oder? Ich habe es einfach letzte Woche vergessen...
Donnerstag, 9. März 2017
Abrufen (Sport) in 5 Schritten
Ziel
Der Hund wir aus der Platzposition auf eine Distanz von ca. 30
Schritten mit dem Kommando „Hier“ abgerufen. Daraufhin kommt er schnell und
freudig auf direktem Weg zum Hundeführer und setzt sich gerade unmittelbar vor dessen
Füße (Vorsitz) und schaut ihm ins Gesicht.
Einzelschritte
In dieser Übung sind für den Hund wieder jede Menge
Einzelschritte enthalten, die wir uns zunächst noch einmal verdeutlichen: Platz, freudig-schnelles Herankommen,
unmittelbar (also so dicht wie möglich) vor die Füße des Hundeführers kommen,
gerades Hinsetzten, der Blick ins Gesicht des Hundeführers, Verknüpfung mit dem
Kommando „Hier“.
Aufbau
Abonnieren
Posts (Atom)
